Die Jagd nach Likes und Followern – Like-Tausch und Gefolgschaft

dany Marketing 1 Comment

Es ist jetzt eine Woche her, dass ich meine Jagd begonnen habe, und natürlich war ich nicht ganz untätig. Ich habe mir zwei Möglichkeiten vorgenommen, die ich angegangen bin, mit mal mehr und mal weniger Erfolg.

Zunächst habe ich mich einmal im Netz umgesehen, was es so an hilfreichen Tipps gibt. Diese Seite hier von Thomas Oberbichler zum Thema Twitter fand ich besonders interessant und hab mir da mal was herausgepickt. Grob zusammengefasst:

Tipp für Twitter: Folge und man wird dir folgen.

Klingt simpel und ist es auch. Ich habe mir für beide Twitter-Accounts User herausgesucht, die zu meinem Themenbereich passen, und bin ihnen gefolgt. Jeweils um die 50 User habe ich ausgewählt – aber natürlich nicht ganz planlos.

Für meine Autorenseite, die ja bereits ein paar Follower aufzuweisen hatte, wählte ich hauptsächlich andere Autoren, aber auch Blogger, Leseratten, Social-Media-Experten usw. Menschen, deren Inhalte mich interessieren könnten. Und vor allem bevorzugt solche, deren Followerzahl nah an der Zahl derjenigen liegt, denen der User folgt. Ich dachte mir, da ist die Chance größer, dass zurückgefolgt wird.

Dauerwerber möglichst meiden

Außerdem habe ich ein bisschen darauf geachtet, dass meine Auserwählten nicht zur Sorte der Dauerwerbeleute gehören – also jenen Autoren, die zwanzig Mal am Tag ihr Buch bewerben und mir damit die Startseite vollbombardieren. Den Fall hatte ich bereits und das nervte tierisch. Zum Glück kann man ja schnell auf „Entfolgen“ klicken.

Bei meinem Account von SkriptuR-Design wählte ich weniger spezifiziert. Zum einen war es schwieriger, weil ich kaum passende Vorschläge von Twitter erhielt – bei der Autorenseite hingegen wurden mir ja ständig Autoren vorgeschlagen – und zum anderen besitze ich dort noch wenig eigenen Content und habe selbst noch nicht so ganz herausgefunden, was ich eigentlich twittern soll. Denn in der Kunstszene kenne ich mich längst nicht so gut aus, wie in der Self-Publisher-Szene.

Das Ergebnis war dann auch dementsprechend. Ich bin hauptsächlich anderen DaWanda-Shops gefolgt – egal, ob sie Ähnlichkeiten mit meinem hatten oder nicht. Und hier stieß ich dann auch wieder auf einige von der Sorte, die viel (für mich Uninteressantes) bewerben und mir somit wenig Möglichkeiten für Interaktionen bieten.

Vielleicht liegt es daran, vielleicht aber auch an der Zahl der Follower, die ich zu Beginn hatte, dass sich bei SkriptuR Design deutlich weniger User dazu entschlossen, mir zu folgen.

Das Ergebnis nach einer Woche:
  • Danytaim: 141 Follower (vorher 104)
  • Skripturdesign: 19 Follower  (vorher 6)

Siebenunddreißig zu dreizehn für die Autorin. Okay, man könnte auch sagen, bei Skripturdesign habe ich meine Followerzahl verdreifacht, aber naja …
Bei der Autorenseite fand ich vor allem auch interessant, dass meine neuen Follower gar nicht unbedingt immer diejenigen waren, denen ich gefolgt bin, sondern auch einige dazukamen, die mir von sich aus folgten.

Thomas Oberbichler rät in seinem Artikel, dass man nach einer Woche nachschauen sollte, wer einem nicht gefolgt ist, um diese dann zu entfolgen. Ich gebe denen noch etwas länger Zeit (vielleicht einen Monat), aber werde mich dann auch an diesen Rat halten, um ein gewisses Gleichgewicht zwischen folgen und gefolgt werden zu erschaffen. Sonst steh ich nachher da und folge tausend Leuten, aber mir folgen nur zweihundert. Das sieht irgendwie doof aus.

Facebook-Fans durch Like-Tausch

Aber ich befasste mich nicht nur mit Twitter, sondern auch ein bisschen mit Facebook. Was deutlich schwieriger ist, wie ich finde. Zu dem Zweck hatte ich über das Forum bei DaWanda bei einem Thread mitgemacht, der sich „Facebook Like-Party“ nennt und wo jeder seine Seite eintragen kann und die Leute sich gegenseitig ein Like geben. Das war vor allem für SkriptuR Design relevant. Meine Autorenseite hab ich trotzdem mal dazu geschrieben. Das Ergebnis bis jetzt ist jedoch eher kläglich. Natürlich ist es kein Muss, dem anderen auch ein „Gefällt-Mir“ zu geben.

Ich habe ja auch nur die Shops gewählt, deren Sachen mir gefallen haben, und womit ich etwas anfangen kann. Sorry, aber Kinderkleidung ist für mich schlichtweg nicht relevant. Und einfach sinnlos jeden Shop zu liken war mir  zu doof. Schließlich hab ich noch Prinzipien.

Zusätzlich hatte ich noch ein paar Freunde angeschrieben, was mir auch noch ein paar Likes einbrachte. Nur musste ich feststellen, dass man leider nicht immer sieht, wer die Seite mit einem Klick versehen hat. Weitere Freunde werde ich daher nicht mehr anschreiben, da manche von ihnen vielleicht schon anonym eingetragen sind und ich ungern alle Welt nerven will.

Allerdings muss ich noch dazu sagen, dass es noch keine Woche her ist, dass ich die Shop-Inhaber mit Likes und einer freundlichen Nachricht bedacht habe. Kann also noch was kommen.

Der Stand nach etwa 5 Tagen:
  • SkriptuR Design: 44 „Gefällt-Mir“-Angaben (vorher 36)
  • Daniela Rohr: 59 „Gefällt-Mir“-Angaben (vorher 54)

Acht zu fünf für SkriptuR Design. Da ich ja eher die Zielgruppe für meinen Online-Shop angesprochen habe, ist es fast schon verwunderlich, dass die Autorin noch so viele Likes erhalten hat.

Ach ja, und ich habe einen neuen Newsletterabonnenten – der Vollständigkeit halber. Hier half mal wieder das persönliche Anschreiben.

Fazit

Mein erstes Fazit nach einer Woche der Jagd: Twitter-Follower zu generieren, scheint relativ simpel zu sein. Und wenn ich für Skripturdesign endlich weiß, wie ich neben Werbung für meine Produkte auch interessanten Content bringen kann, dürfte ich auch dort vermutlich mein Ziel erreichen. Ich denke, dass auch die Hemmschwelle etwas sinkt, wenn man bereits ein paar Follower aufweisen kann. Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich bei meinem Autorenaccount anfangs dasselbe Problem.

Facebook hingegen finde ich kniffliger. Viele Menschen, die Facebook nutzen, tun dies rein privat und möchten grundsätzlich keine Seiten mit einem „Gefällt-Mir“ beschenken, weil sie keine Lust auf die Werbung haben. Twitter funktioniert in der Hinsicht halt doch etwas anders. Und ich nutze es auch anders. Denn bei Facebook habe ich natürlich noch meinen privaten Account, und wenn ich mal was teile, tu ich das meistens dort und nicht auf den Fan-Seiten. Vielleicht sollte ich diese Vorgehensweise noch mal überdenken.

Falls ihr Vorschläge habt, was ich als Nächstes probieren könnte, ihr gute Erfahrungen mit bestimmten Methoden der Facebook-Fan-Gewinnung habt, könnt ihr mir gerne schreiben. Ich teste alles.

Vielen Dank fürs Lesen!

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