Biographische Kurzfassung
Daniela Rohr, seit 1982 schriftlich beglaubigte Erdenbewohnerin, aufgewachsen in der rheinhessischen Kleinstadt Alzey – inmitten der Weinberge –, konnte sich nicht entscheiden, auf welche Weise sie sich am liebsten präsentieren wollte. Daher gibt es eine kleine Auswahl an Bildern, die meine Persönlichkeit und das, was ich schreibe, mitunter ganz gut zusammenfassen.
Ich bin eine dieser Autorinnen, die schon früh mit dem Schreiben angefangen haben, vor allem, weil ich meine sprühende Phantasie irgendwo unterbringen musste.
Zwölfeinhalb Jahre Schule mit mittelmäßigem Abitur konnten mir die kindliche Tagträumerei zum Glück auch nicht austreiben. Daher bin ich dabei geblieben und habe einfach mal Film studiert, anstatt was Anständiges zu lernen.
Aus den Fehlern meines Filmschaffens seit dem 15. Lebensjahr lernte ich, dass ich nicht zur Regisseurin geboren bin, und konzentrierte mich nach dem Studium auf das Schreiben von Drehbüchern. Zu dem Zweck zog ich 2007 nach Berlin, wo ich bis heute lebe, nicht als Drehbuchautorin arbeite und trotzdem wieder angefangen habe, Filmchen zu drehen.
2013 veröffentlichte ich mein erstes Buch »Der Zeit-Zwirbel-Effekt und seine Knöpfchendrücker« als Indie-Autorin. Und natürlich hatte ich dazu auch einen Trailer erstellt.
Warum Self-Publishing? Keinen Verlag gefunden?
Etwas, das häufiger mal gefragt wird – zumindest der erste Teil. Den zweiten Teil verkneifen sich die meisten wohl aus Höflichkeit.
Wer nicht weiß, was Self-Publishing ist: Ich veröffentliche meine Bücher selbst – ohne Verlag im Rücken. Heutzutage kein Problem mehr. Und ich möchte es nicht missen.
Denn ich kümmere mich gern um alles selbst. Es lässt mir völlig freie Hand in allem, was ich tue. Gerade als Drehbuchautorin musste ich viel zu oft Kompromisse eingehen, die mich in meiner Arbeit einschränkten. Daher genieße ich die Freiheit und die zusätzlichen Herausforderungen als Indie-Autorin in vollen Zügen.
Natürlich ist meine Lieblingsbeschäftigung immer noch das Erfinden und Schreiben der Geschichten. Doch auch das ganze Drumherum wie Coverdesign, Textlayout und ja, auch Marketing zu einem gewissen Teil, hat sich für mich als Bereicherung entpuppt.
Mein noch halbwegs gesunder Perfektionismus ist da natürlich eine große Hilfe. Denn ich stelle an mich selbst den Anspruch, dass meine Bücher den Verlagstiteln in nichts nachstehen. Das fängt beim Beherrschen meines Handwerks an, geht über mein Bestreben nach ständiger Verbesserung, einer ordentlichen Korrektur von Rechtschreibung und Grammatik, bis hin zu einem professionellen Cover und einem ansprechenden Textlayout. Bislang gab es keinerlei Beschwerden – ganz im Gegenteil.
Irgendwann habe ich dann auch beschlossen, das Erstellen von Büchern zu meinem Job zu machen. Wer meine inzwischen über zehnjährige Erfahrung buchen möchte, findet alle wichtigen Infos auf www.skriptur-design.de
Ein paar »Fun Facts« über mich
Autorenklischee, das den ganzen Tag im stillen Kämmerlein sitzt und ihre Katzen (Missy und Madame) knuddelt- Unglaublich mieses Gedächtnis, weswegen ich To-Do-Listen führe und meine Bücher komplett durchplanen muss. Drauflos schreiben ist nicht.
- Kreative Hobbys? Ich habe sie alle. Vom Handwerken, übers Musizieren, Tanzen, Malen, Stricken, Häkeln …
- Eloquenz und Schlagfertigkeit im gesprochenen Wort: meine Todfeinde. Etwas, worum ich die Figuren in meinen Geschichten beneide – zumindest diejenigen, die ich damit ausstatte.
- Dunkle, alte Holzmöbel mit Schnörkel – teilweise selbst restauriert oder gebaut – zieren meine Wohnung. Futuristischer Minimalismus ist so gar nicht meins.
- Ich hatte mal blaue Haare. Aber die färbten so fürchterlich ab. Also dachte ich mir: Eine Perücke tut’s auch.





